Dr. Erik Senger ist Dermatologe und Autor des Buches "Rejuvenation Code". Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit den biologischen Mechanismen des Alterns. In seinem Buch beschreibt er einen Selbstversuch, der zeigt: Altern ist kein rein passiver Prozess, sondern lässt sich tatsächlich beeinflussen.
Persönlicher Hintergrund
MOLEQLAR: Sie sind seit vielen Jahren als Arzt tätig und beschäftigen sich in Ihrer Arbeit sowie in Ihrem Buch intensiv mit Altern und Longevity. Können Sie uns zu Beginn etwas über sich und Ihren medizinischen Werdegang erzählen – und einordnen, wie sich Ihr Interesse an Gesundheit und gesundem Altern entwickelt hat?
Dr. Senger: Meine medizinische Ausbildung begann an der Universitätsklinik Frankfurt. Ursprünglich wollte ich Internist werden, weshalb ich zunächst in der Nephrologie tätig war, also in dem Teilgebiet der Inneren Medizin, das sich mit Nierenerkrankungen beschäftigt.
Dort erlebt man Medizin oft in ihrer ganzen Komplexität: Viele Erkrankungen greifen ineinander, Stoffwechselprobleme, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Entzündungen, und nicht selten führt dieser Weg schließlich zur Dialyse oder sogar zu einer Nieren-Transplantation. Diese Zeit hat mir sehr früh vor Augen geführt, wie eng Alterungsprozesse, chronische Krankheiten und Lebensstilfaktoren miteinander verknüpft sind. Die weitere berufliche Laufbahn führte mich dann in die Dermatologie. Zum einen, weil ich gemerkt habe, dass mir dieses Fach einfach besonders liegt, zum anderen, weil ich es von Anfang an unglaublich spannend fand. Die Dermatologie hat nämlich etwas Besonderes: Viele biologische Prozesse sieht man hier direkt mit dem Auge – sie spielen sich gewissermaßen vor einem ab und sind dadurch unmittelbar erfahrbar und behandelbar.
MOLEQLAR: Als Dermatologe sind Sie besonders stark mit sichtbaren Alterungsprozessen konfrontiert. Inwiefern hat diese Perspektive Ihren Zugang zum Thema Altern geprägt?
Dr. Senger: Die Dermatologie ist das Fachgebiet par excellence, wenn es um sichtbare Alterungsprozesse geht. Die Haut ist ja nicht nur ein Spiegel der Seele, sondern auch ein Spiegel des Alterns. An ihr lässt sich früh erkennen, was Zeit, Umwelt und Lebensstil mit ihr machen.
In den letzten 30 Jahren habe ich die Entwicklung der ästhetischen Dermatologie in der täglichen Praxis sehr intensiv verfolgen und anwenden können. Angefangen hat vieles mit eher klassischen Verjüngungsverfahren wie zum Beispiel Fruchtsäure-Peelings. Später kamen dann Filler und Botulinumtoxin hinzu, die der ästhetischen Dermatologie noch einmal eine ganz neue Dynamik gegeben haben.
Gleichzeitig gab es natürlich schon lange Laserverfahren und auch ästhetisch-chirurgische Möglichkeiten, die sich in dieser Zeit technisch und methodisch enorm weiterentwickelt haben.
In der täglichen Praxis sieht man dadurch sehr deutlich zwei Seiten des Alterns: die ästhetischen Veränderungen der Haut und die medizinischen Folgen, etwa die zunehmende Häufigkeit von chronischen Lichtschäden und Hautkrebs bereits im mittleren Lebensalter.
MOLEQLAR: Mit fast 70 Jahren haben Sie beschlossen, Ihr eigenes biologisches Alter zu messen und gezielt Veränderungen vorzunehmen. Was war der konkrete Auslöser für diese Entscheidung?
Der Auslöser war eigentlich eine Mischung aus persönlicher Erfahrung und wissenschaftlicher Neugier. Zum einen habe ich das Buch von David Sinclair „Das Ende des Alterns“ gelesen. Darin beschreibt er sehr anschaulich den Unterschied zwischen dem chronologischen Alter, also den Lebensjahren im Kalender, und dem biologischen Alter, das viel besser widerspiegelt, in welchem Zustand sich unser Organismus tatsächlich befindet und wie hoch somit unsere reale Lebenserwartung sein könnte.
Gleichzeitig spielte aber auch mein Vater eine wichtige Rolle. Er war körperlich immer sehr fit und sportlich und ist schließlich 100 Jahre alt geworden. Wenn ich ihn besucht habe, hat er allerdings oft zu mir gesagt: „Erik, alt werden ist nicht schön.“
Im höheren Alter kamen dann doch einige typische Alterserkrankungen hinzu, die ihn zunehmend beeinträchtigten. Diese Erfahrung hat mich sehr beschäftigt. Ich habe mich gefragt, ob es nicht möglich sein müsste, nicht nur lange zu leben, sondern auch möglichst lange gesund und leistungsfähig zu bleiben.
Als ich dann begann, mich intensiver mit den Strategien zu beschäftigen, über die Sinclair schreibt, erschien es mir nur konsequent, zunächst mein biologisches Alter messen zu lassen, um zu sehen, wo ich eigentlich stehe. Das war gewissermaßen der Ausgangspunkt für mein eigenes Selbstexperiment.
Dermatologie & Altern
MOLEQLAR: Als Dermatologe arbeiten Sie täglich mit den sichtbaren Zeichen des Alterns – Falten, Elastizitätsverlust, Pigmentveränderungen. Wie unterscheiden Sie aus Ihrer fachlichen Sicht zwischen ästhetischem Altern und biologischem Altern? Und wo greifen diese beiden Ebenen ineinander?
Dr. Senger: Der Unterschied zwischen ästhetischem und biologischem Altern liegt vor allem in der Perspektive. Patientinnen und Patienten schauen zunächst in den Spiegel und beurteilen ihr Erscheinungsbild: Sind mehr Falten da? Hat die Haut an Spannkraft verloren? Sind Pigmentflecken dazugekommen? Das ist im Grunde das ästhetische Altern – also das, was man sieht und subjektiv als „älter aussehen“ wahrnimmt.
Als Dermatologe sehe ich zusätzlich die biologische Ebene. Veränderungen durch UV-Strahlung, Umwelteinflüsse oder den natürlichen Alterungsprozess werden auf der Haut sichtbar.
Und es gibt noch eine dritte Perspektive: Wir müssen immer unterscheiden, ob eine Hautveränderung lediglich ein Zeichen der Hautalterung ist oder ob sich dahinter möglicherweise bereits eine Vorstufe von Hautkrebs verbirgt.
MOLEQLAR: Haut und Haare gelten als besonders sichtbare Indikatoren des Alters. Inwiefern spiegeln sich in ihnen tieferliegende biologische Prozesse wider? Und was verrät uns das äußere Erscheinungsbild tatsächlich – oder eben nicht – über das biologische Alter eines Menschen?
Dr. Senger: Bei den Haaren merkt man Alterungsprozesse häufig relativ schnell: Sie werden dünner, weniger dicht oder grau. Das sind normale Alterungsprozesse der Haarbildungszellen. Bei genetisch veranlagtem Haarausfall kann dies ja bekanntlich bis zur Glatzenbildung führen.
Bei der Haut spielt zusätzlich die Umwelt eine große Rolle. Die Gesichtshaut kann durch UV-bedingte Schädigungen, Pigmentflecken, Faltenbildung und Elastizitätsverlust deutlich älter wirken als bedeckte Körperstellen.
Hinzu kommt der Lebensstil: Rauchen, Alkohol oder eine ungünstige Ernährung lassen die Haut aber auch alle anderen Körperzellen schneller altern.
Vereinfacht lässt sich sagen: Das äußere Erscheinungsbild korreliert häufig erstaunlich gut mit dem biologischen Alter – ganz im Sinne des bekannten Gedankens: Man ist so alt, wie man aussieht.
Vom Beobachtbaren zum Messbaren
MOLEQLAR: Sie beschreiben das Jahr 2022 als einen Moment, in dem Ihnen bewusst wurde: „Jetzt werde ich alt.“ Gesundheit war für Sie als Arzt immer präsent – was hat diesen Punkt zu einem Wendepunkt gemacht, sich konkreter mit Alterungsprozessen auseinanderzusetzen?
Der Gedanke, mich intensiver mit Alterungsprozessen auseinanderzusetzen, entstand schon einige Jahre früher. Mir fiel auf, dass meine Hände mehr Falten bekamen, und ich war ehrlich gesagt etwas erschrocken, wenn ich aktuelle Fotos von mir gesehen habe.
Gleichzeitig merkte ich, dass meine Energie etwas nachließ und ich mittags schneller müde wurde.
MOLEQLAR: Ihr erster Schritt war die Messung Ihres biologischen Alters. Was hat das Testergebnis in Ihnen ausgelöst – und wie sind Sie von dort aus weiter vorgegangen?
Mein erster Gedanke war eigentlich ganz pragmatisch: Wenn ich nichts verändere, wird der Alterungsprozess einfach so weiterlaufen wie bisher. Wenn ich aber gezielt etwas ausprobiere, über das in der wissenschaftlichen Literatur berichtet wird, könnte es theoretisch möglich sein, biologische Alterungsprozesse zu beeinflussen.
Genau daraus entstand die Idee zu meinem Selbstversuch.
Bevor ich damit begonnen habe, habe ich mir sehr genau angesehen, wie die Sicherheit dieser Substanzen in der medizinischen Literatur bewertet wird.
Das Ergebnis der ersten Messung meines biologischen Alters hat mich positiv überrascht: Ich lag etwa zwölf Jahre unter meinem chronologischen Alter. Das war für mich ein starkes Signal, dass mein Lebensstil – insbesondere regelmäßiger Sport und meine überwiegend vegetarische Ernährung – bereits einen erheblichen Einfluss gehabt haben muss.
MOLEQLAR: Die Daten sprechen für sich: Innerhalb von rund 2,5 Jahren konnten Sie Ihr biologisches Alter um fast zehn Jahre senken. Wie ordnen Sie diese Zahlen für sich persönlich und fachlich ein?
Für mich persönlich war das Ergebnis meines Selbstversuchs verblüffend und gleichzeitig unglaublich motivierend.
Es handelt sich zwar um einen dokumentierten Selbstversuch, aber die präklinischen Daten zu vielen der eingesetzten Supplemente zeigen bereits, dass Alterungsprozesse biologisch moduliert werden können.
Natürlich ist das noch kein allgemeingültiger Beweis – dafür braucht es größere klinische Studien. Aber für mich ist es ein sehr starker Hinweis darauf, dass echte Verjüngung zumindest prinzipiell möglich sein könnte.
Besonders beeindruckend war für mich, dass sich parallel zum gesunkenen biologischen Alter auch sichtbare Alterszeichen meiner Haut – vor allem Faltenbildung und Elastizitätsverlust – deutlich zurückgebildet haben.
Auch im Alltag merke ich den Unterschied: Ich fühle mich frischer und bin sowohl im Sport als auch im beruflichen Alltag leistungsfähiger.
Bio-Age Bilanz, Lifestyle Kompass und Take Off-Index
MOLEQLAR: In Ihrem Buch arbeiten Sie mit drei zentralen Werkzeugen, die Leserinnen und Lesern eine konkrete Struktur für ihre Longevity-Reise an die Hand geben: die Bio Age Bilanz, der Lifestyle-Kompass und der Take Off-Index.
Die Bio Age Bilanz soll helfen zu erkennen, welche Faktoren und Gewohnheiten den Alterungsprozess beschleunigen oder verlangsamen, um daraus bewusste Entscheidungen für die Zukunft abzuleiten. Gleichzeitig basiert sie bewusst auf einer subjektiven, retrospektiven Einschätzung. Wie haben Sie die einzelnen Jahreswerte für sich entwickelt? – und wie können Leserinnen und Leser, die weniger medizinisches Hintergrundwissen haben, für sich selbst zu stimmigen Einschätzungen gelangen?
Dr. Senger: Ich halte es für sehr sinnvoll, das eigene biologische Alter zum Anlass zu nehmen, den eigenen Lebensstil einmal systematisch zu hinterfragen: Welche Gewohnheiten haben mich wahrscheinlich schneller altern lassen, und welche haben möglicherweise zu einer Verlangsamung oder sogar zu einer Verjüngung beigetragen?
Einige Faktoren lassen sich durchaus mit wissenschaftlichen Daten abgleichen. Studien zeigen beispielsweise, dass bestimmte Formen von Sport mit einer deutlich höheren Lebenserwartung verbunden sind. Auch für eine langfristig vegetarische Ernährung gibt es Hinweise auf zusätzliche gewonnene Lebensjahre. In meinem Fall erschien daher eine Größenordnung von insgesamt etwa 14 gewonnenen Lebensjahren plausibel.
Andere Aspekte wie Stress, Schlafqualität oder persönliche Lebenskrisen lassen sich kaum objektiv messen und bleiben zwangsläufig subjektive Einschätzungen. Trotzdem halte ich diese Reflexion für sehr wertvoll.
MOLEQLAR: Auf die Bio Age Bilanz folgen mit dem Lifestyle-Kompass und dem Take Off-Index zwei weitere Werkzeuge, die als Startpunkt und Navigationshilfe dienen. Welche Funktion übernehmen diese Tools im Gesamtkonzept – und warum ist eine klare Orientierung zu Beginn so wichtig?
Dr. Senger: Der Lifestyle-Kompass und der Take-Off-Index sind gewissermaßen die praktische Übersetzung der Bio-Age-Bilanz in den Alltag. Während die Bio-Age-Bilanz eher rückblickend zeigt, welche Faktoren mein biologisches Alter vermutlich beeinflusst haben, helfen diese beiden Instrumente dabei, nach vorne zu schauen: Der Lifestyle-Kompass macht sichtbar, an welchen Stellschrauben, etwa Bewegung, Ernährung, Schlaf, Stress oder Regeneration, man konkret ansetzen kann, und der Take-Off-Index beschreibt sozusagen den Startpunkt auf dieser Reise.
Diese Orientierung am Anfang ist wichtig, weil viele Menschen zwar spüren, dass sie etwas für ihre Gesundheit tun möchten, aber oft nicht wissen, wo sie anfangen sollen.
Die Tools schaffen hier eine einfache Struktur: Man erkennt den eigenen Ausgangspunkt, sieht mögliche Handlungsfelder und kann Veränderungen mit diesem Guide Schritt für Schritt umsetzen. Hierdurch gewinnt man die Kontrolle durch das eigene biologische Monitoring.
Buch: Der Rejuventaion-Code von Dr. med. Erik Senger
Der Rejuvenation Code
MOLEQLAR: Auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und Ihrer eigenen Erfahrungen haben Sie das Konzept des Rejuvenation Code entwickelt. Wenn Sie den Kern dieses Ansatzes in wenigen Sätzen zusammenfassen müssten: Was beschreibt der „Rejuvenation Code“?
Dr. Senger: Der Rejuvenation-Code beschreibt im Kern ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren, die gemeinsam auf die biologischen Mechanismen des Alterns wirken. Dazu gehören ein gesundheitsfördernder Lebensstil mit Bewegung, Ernährung, Schlaf, Stressregulation und regenerativen Reizen wie Fasten oder Kälte – ergänzt durch ausgewählte bioaktive Substanzen, die in der Forschung mit Langlebigkeits-Pfaden wie AMPK, Sirtuinen oder Autophagie in Verbindung gebracht werden.
Mein Konzept steht dabei im Grunde auf zwei Säulen. Zum einen konnte ich allein durch meinen Lebensstil zeigen, dass sich mein biologischer Alterungsprozess deutlich positiv beeinflussen ließ – ich lag dadurch rund 12 Jahre unter meinem chronologischen Alter. Aber ohne weitere Maßnahmen wäre ich zwar langsamer, letztlich aber trotzdem weiter biologisch gealtert.
Erst durch den gezielten Einsatz bioaktiver Supplemente kam eine zweite Dynamik hinzu: Innerhalb von etwa 2 ½ Jahren sank mein biologisches Alter noch einmal um rund 10 Jahre, bei ansonsten gleich gebliebenem Lebensstil. Das deutet darauf hin, dass hier tatsächlich ein Verjüngungseffekt stattgefunden hat. Der Rejuvenation-Code steht deshalb für die Synergie aus Lebensstil und meinen speziell hierfür ausgewählten bioaktiven Substanzen.
MOLEQLAR: Was unterscheidet Ihren Ansatz von klassischen Anti-Aging-Konzepten oder kurzfristigen Optimierungsstrategien?
Dr. Senger: Der entscheidende Unterschied zu vielen klassischen Anti-Aging-Konzepten liegt für mich darin, dass mein Ansatz nicht nur auf einzelne Maßnahmen oder kurzfristige Optimierungsstrategien setzt, sondern auf einer wissenschaftlich aufgearbeiteten Gesamtstrategie basiert. Ich habe die verfügbaren Studien zu den eingesetzten bioaktiven Substanzen sehr genau analysiert und diese Erkenntnisse mit meinen eigenen Erfahrungen in einem nachvollziehbaren Selbstversuch kombiniert.
Das Besondere ist außerdem die Dokumentation: Mein biologisches Alter wurde mit einem genetischen Alterstest gemessen, und parallel dazu lassen sich Veränderungen der Haut – etwa bei Struktur und Faltenbildung – fotografisch über mehrere Jahre nachvollziehen. Dadurch entsteht eine Art Brücke zwischen Theorie und Praxis.
Neu ist vor allem die Perspektive: Es geht nicht nur darum, Alterungsprozesse etwas zu verlangsamen, wie es viele Anti-Aging-Konzepte versuchen, sondern gezielt Prozesse anzustoßen, die tatsächlich in Richtung Verjüngung gehen könnten und diese Veränderungen auch messbar und an der Haut sichtbar zu machen.
MOLEQLAR: Gab es auf Ihrer eigenen Longevity-Reise Erkenntnisse oder Beobachtungen, die Sie überrascht oder bestehende Annahmen über das Altern hinterfragt haben?
Dr. Senger: Überrascht hat mich vor allem eines: dass es tatsächlich funktioniert hat. Natürlich gibt es in der Longevity-Szene eine Vielzahl von Ansätzen, Hypothesen und Trends, die unterschiedlich gut wissenschaftlich abgesichert sind. Das kann schnell unübersichtlich oder sogar überfordernd wirken. Für mich persönlich war das jedoch weniger entscheidend, weil ich mich auf meinen eigenen, systematisch dokumentierten Weg konzentriert habe und dabei beobachten konnte, wie sich dieser Prozess Schritt für Schritt erfolgreich entwickelt hat.
Gesund Alt werden in Kürze
MOLEQLAR: Wenn wir eine zentrale Erkenntnis aus Ihrem Buch mitnehmen sollten: Welche wäre das?
Dr. Senger: Verjüngung ist kein Luxus. Sie ist aktive Prävention und kann dazu beitragen, altersbedingten Erkrankungen vorzubeugen. Damit wird sie zu einem Schlüssel für eine Zukunft mit mehr gesunden Lebensjahren, Vitalität und Lebensfreude.
Verjüngung verändert vieles: das Lebensgefühl, die Energie, den Blick in den Spiegel – und vor allem den Blick nach vorn.
MOLEQLAR: Und zum Abschluss: Was würden Sie Leserinnen und Lesern raten, die gerade beginnen, sich strukturiert mit ihrem biologischen Alter und Longevity auseinanderzusetzen?
Dr. Senger: Mein Rat wäre, sich diesem Thema offen, neugierig und ohne Vorurteile zu nähern. Mein Buch kann dabei ein guter Einstieg sein, weil es die wissenschaftliche Literatur zum Thema Longevity systematisch aufarbeitet und gleichzeitig meinen eigenen Weg der Verjüngung Schritt für Schritt nachvollziehbar beschreibt.
Darüber hinaus gibt es heute viele seriöse wissenschaftliche Quellen und Plattformen, die sich mit gesundem Altern beschäftigen. Entscheidend ist jedoch immer, genau hinzuschauen: Wie wurden die Daten erhoben? Wie belastbar sind die Studien – und wie transparent werden die Ergebnisse dargestellt?
Nur auf dieser Grundlage kann man sich eine fundierte eigene Meinung bilden und sinnvolle, langfristige Entscheidungen für die eigene Gesundheit treffen.
Hier geht es zum Buch: Rejuvenation-Code: Wie Verjüngung gelingt von Dr. Erik Senger
